WETTBEWERB DER DOKUMENTARFILME
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TR 2008, 30 min.,
Regie: Petra Holzer, Selçuk Erzurumlu, Ethem Özgüven
Vorstellungen:
Wenn man am Friedhof von Tuzla bei Istanbul steht, hat man Aussicht auf die Werft, in der Schiffe im Wert von Millionen gebaut, und ungeheuerliche Umsätze erzielt werden. Doch die Bilanz der letzten 18 Monate weist andere Zahlen auf: 18.500 Verletzte und 85 Todesfälle. Die Werft ergreift keine Sicherheitsmaßnahmen und vertuscht Details der Berichte bei Arbeitsunfällen mit tödlichem Ausgang. Der Film zeigt den Protest der Arbeiter, deren Rechte ausgebeutet werden.
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Alle anders – alle gleich
DE 2008, 70 min.,
Regie: Dirk Lienig
Vorstellungen:
Hoyerswerda. Synonym für Ausländerhass, Schrumpfung und Ende des sozialistischen Traums? Fünf Jugendliche aus der Ukraine, dem Irak und Thailand ziehen mit der Kamera durch ihr Lebensumfeld. Im Obdachlosenheim, auf dem Schulhof oder im Einkaufsparadies zeigt sich, dass Integration eine Frage der Kommunikation ist.
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İşkenceye Tolerans
„Toleranz für Folter“
TR 2008, 22 min.,
Regie: Armağan Pekkaya, Umut Kol
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Nach dem Fall der Berliner Mauer begannen die neokolonialistischen Kriege, bei deren Verlauf gegen die Menschenrechte, die im 20. Jahrhundert aufgebaut wurden, komplett verstoßen wird. Auch die Türkei wird davon nicht verschont. Den Kampf um die Menschenrechte führt nun das Volk, da die Staaten sich von diesen Werten abwenden.
Vorstellungen:
Das andere Ich
A 2008, 102 min.,
Regie: Mukadder Püskürt
Vorstellungen:
Der Film zeigt das Leben von türkischen und kurdischen Frauen in Österreich. Es werden Interviews mit Frauen aus verschiedenen Generationen über die Themen Liebesbeziehung, Ehe und Sexualität geführt. Der offene Umgang der Protagonistinnen mit den Themen lässt sie aus dem Klischeebild der Frau heraus fallen. Der Film zeigt sowohl gesellschaftliche als auch persönliche Grenzen sowie die durch deren Überwindung entstehenden Alternativen.
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Gurbet - In der Fremde
A 2008, 93 min.,
Regie: Kenan Kılıç
Vorstellungen:
Die Geschichte der Gastarbeiter in den 60er Jahren, die von der Türkei nach Österreich voller Hoffnungen und Ängsten kamen. Wieso wurden sie hierher gebracht? Anhand von neun Einzelschicksalen werden Erinnerungen an diese schwierige Zeit geschildert.
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Karanlığın Gözleri
„Die Augen der Dunkelheit“
TR 2007, 29 min.,
Regie: Can Diker
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Dunkelheit, Nässe, Schmutz: Das sind die Arbeitsbedingungen, unter denen der dreifache Familienvater Isa Çayirli in den Kohlegruben von Zonguldak für ein karges Gehalt schuftet. Schon der kleinste Fehler kann ihm und seinen Kumpeln das Leben kosten.
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