WETTBEWERB DER SPIELFILME
Das Vaterspiel
A/D/F 2008, 101 min.,
Regie: Michael Glawogger
Darsteller:
Helmut Köpping Christian Tramitz, Sabine Timoteo
Vorstellungen:
03.03.2009 19:00 | Kino: Filmhaus
05.03.2009 21:15 | Kino: Filmhaus
Der 35-jährige Rupert Kramer, genannt Ratz, ist der Sohn eines österreichischen Ministers. Er selbst ist ein Politikverweigerer, allein schon, um seinem übermächtigen Vater eins auszuwischen. Nächtelang hockt Ratz vor dem Computer und entwickelt ein schräges Game: das Vatervernichtungsspiel. Ein Anruf seiner Jugendliebe Mimi reißt ihn aus den Tagträumen und er eilt ihr zur Hilfe. In New York angekommen, verknüpfen sich die Schicksale dreier Familien zu einer Geschichte, die Ratz in die düstere Vergangenheit des Nationalsozialismus und seiner Vorfahren führt.
Der österreichische Regisseur Michael Glawogger, bekannt für seine stilbrechenden, preisgekrönten Dokumentarfilme („Workingman’s Death“), liefert mit der Adaption von Josef Haslingers Roman ein groteskes, stellenweise witziges Abbild einer Gesellschaft.
Der österreichische Regisseur Michael Glawogger, bekannt für seine stilbrechenden, preisgekrönten Dokumentarfilme („Workingman’s Death“), liefert mit der Adaption von Josef Haslingers Roman ein groteskes, stellenweise witziges Abbild einer Gesellschaft.
Darsteller:
Helmut Köpping Christian Tramitz, Sabine Timoteo
Vorstellungen:
03.03.2009 19:00 | Kino: Filmhaus
05.03.2009 21:15 | Kino: FilmhausDer Architekt
D 2008, 92 min.,
Regie: Ina Weisse
Darsteller:
Josef Bierbichler, Sophie Rois
Vorstellungen:
05.03.2009 19:00 | Kino: Filmhaus
07.03.2009 18:15 | Kino: KommKino
Ina Weisse machte bisher vor allem als Schauspielerin („Schneeland“, „Die Weisheit der Wolken“) auf sich aufmerksam. Nun liefert die 40-Jährige ein beeindruckendes Spielfilmdebüt. Nur widerwillig bricht der Architekt Georg Winter samt Familie zur Beerdigung seiner Mutter auf. Er war seit 20 Jahren nicht mehr in seiner Heimat, einem abgelegenen Bergdorf in den Alpen. Die Testamenteröffnung, Georgs Jugendliebe Hannah und lang verdrängte Konflikte zwingen den Familienvater, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Als eine Schneelawine herabrollt und das Dorf vom Rest der Welt abgeschnitten wird, gibt es für Georg kein Entkommen.
Ina Weisses atmosphärisch dichtes Familienmelodram gehört zu den großen Entdeckungen der Internationalen Hofer Filmtage.
Ina Weisses atmosphärisch dichtes Familienmelodram gehört zu den großen Entdeckungen der Internationalen Hofer Filmtage.
Darsteller:
Josef Bierbichler, Sophie Rois
Vorstellungen:
05.03.2009 19:00 | Kino: Filmhaus
07.03.2009 18:15 | Kino: KommKinoEvet, ich will!
D 2008, 90 min.,
Regie: Sinan Akkuş
Darsteller:
Oliver Korittke, Lale Yavaş,
Vorstellungen:
05.03.2009 21:00 | Kino: CINECITTA'
07.03.2009 18:30 | Kino: CINECITTA'
Mit Allahs Erlaubnis und dem Beistand ‘eines’ Propheten" wird hier um eine Hand nach der anderen – mit höchster Vorsicht – angehalten.
Doch wann es dann tatsächlich heißt „Evet, ich will!“ kann nur der Kaffeesatz vorhersagen. In dieser charmanten deutsch-türkischen Komödie wollen sich fünf völlig unterschiedliche Paare das Ja-Wort geben – unter kulturell und familiär erschwerten Bedingungen.
Doch wann es dann tatsächlich heißt „Evet, ich will!“ kann nur der Kaffeesatz vorhersagen. In dieser charmanten deutsch-türkischen Komödie wollen sich fünf völlig unterschiedliche Paare das Ja-Wort geben – unter kulturell und familiär erschwerten Bedingungen.
Darsteller:
Oliver Korittke, Lale Yavaş,
Vorstellungen:
05.03.2009 21:00 | Kino: CINECITTA'
07.03.2009 18:30 | Kino: CINECITTA'Gitmek - My Marlon and Brando
TR 2008, 92 min.,
Regie: Hüseyin Karabey
Darsteller:
Ayça Damgacı, Hama Ali Khan
Vorstellungen:
04.03.2009 19:00 | Kino: Festsaal
07.03.2009 18:30 | Kino: Filmhaus
Die wahre Geschichte einer Liebe zwischen den Fronten des Irakkrieges: Die türkische Schauspielerin Ayça und der kurdische Darsteller Hama Ali verlieben sich während eines Drehs. Doch die beiden trennen Welten: Sie lebt in Istanbul, er im Irak. Mit dem Krieg beginnt eine qualvolle Zeit des Wartens, der sehnsüchtigen Videobotschaften und schmachtenden Liebesbriefe. Ayça beschließt, alle Grenzen zu überwinden und macht sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Reise quer durch Kurdistan zu ihrem Liebsten.
In dem außergewöhnlichen Dokudrama spielen die beiden Hauptdarsteller sich selbst – und ihre unglaubliche Liebesgeschichte. Ein Film voll Komik und Poesie, jenseits gängiger Hollywood-Klischees.
In dem außergewöhnlichen Dokudrama spielen die beiden Hauptdarsteller sich selbst – und ihre unglaubliche Liebesgeschichte. Ein Film voll Komik und Poesie, jenseits gängiger Hollywood-Klischees.
Darsteller:
Ayça Damgacı, Hama Ali Khan
Vorstellungen:
04.03.2009 19:00 | Kino: Festsaal
07.03.2009 18:30 | Kino: FilmhausHayat var
„Mein einziger Sonnenschein“
TR 2008, 121 min.,
Regie: Reha Erdem
Alle paar Minuten düsen Kampfflugzeuge über die Baracke, in der die 14-jährige Hayat lebt, direkt am Ufer des Bosporus. Der Großvater ist ans Bett gefesselt, der Vater betreibt auf seinem kleinen Boot schmutzige Geschäfte, und bringt den Matrosen auf den großen Schiffen Freudenmädchen an Bord. Wunderschön und zugleich bedrohlich düster scheint das Wasser des Bosporus, der die Metropole Istanbul in zwei Teile bricht. In dieser rauen Welt zwischen zwei verbitterten Männern ist Hayat der einzige Sonnenschein. Schnell gerät ihr Vater in Schwierigkeiten, er hat Schulden und weiß nicht, wie er sie begleichen soll. Das einzige Kostbare, dass er hat, ist Hayat. Sie ist sein Pfand. Allen Widrigkeiten zum Trotz kämpft das Mädchen mit eisernem Willen ums Überleben.
Anders als in seinem preisgekrönten Film „Zeiten und Winde“ („Beş Vakit“), eine tragikomische Geschichte über das Erwachsenwerden, erzählt Reha Erdem nun ein bitteres Drama über den Überlebenskampf eines Mädchens und taucht ein in den Sumpf von Armut, Prostitution und Gewalt.
Darsteller:
Elit Işcan, Erdal Beşikçioğlu, Levend Yılmaz
Vorstellungen:
05.03.2009 21:15 | Kino: Festsaal
07.03.2009 18:00 | Kino: Festsaal
Alle paar Minuten düsen Kampfflugzeuge über die Baracke, in der die 14-jährige Hayat lebt, direkt am Ufer des Bosporus. Der Großvater ist ans Bett gefesselt, der Vater betreibt auf seinem kleinen Boot schmutzige Geschäfte, und bringt den Matrosen auf den großen Schiffen Freudenmädchen an Bord. Wunderschön und zugleich bedrohlich düster scheint das Wasser des Bosporus, der die Metropole Istanbul in zwei Teile bricht. In dieser rauen Welt zwischen zwei verbitterten Männern ist Hayat der einzige Sonnenschein. Schnell gerät ihr Vater in Schwierigkeiten, er hat Schulden und weiß nicht, wie er sie begleichen soll. Das einzige Kostbare, dass er hat, ist Hayat. Sie ist sein Pfand. Allen Widrigkeiten zum Trotz kämpft das Mädchen mit eisernem Willen ums Überleben.
Anders als in seinem preisgekrönten Film „Zeiten und Winde“ („Beş Vakit“), eine tragikomische Geschichte über das Erwachsenwerden, erzählt Reha Erdem nun ein bitteres Drama über den Überlebenskampf eines Mädchens und taucht ein in den Sumpf von Armut, Prostitution und Gewalt.
Darsteller:
Elit Işcan, Erdal Beşikçioğlu, Levend Yılmaz
Vorstellungen:
05.03.2009 21:15 | Kino: Festsaal
07.03.2009 18:00 | Kino: FestsaalKronos
D 2008, 87 min.,
Regie: Olav F. Wehling
Darsteller:
Sergej Moya, Isolde Barth
Vorstellungen:
04.03.2009 19:00 | Kino: Filmhaus
06.03.2009 19:00 | Kino: Filmhaus
Eine apokalyptische Geschichte wie aus der griechischen Mythologie: Familienoberhaupt Uranos befindet sich mit den seinen auf der Flucht durch die gleißende Wüste Marokkos. Seine herrischen Entscheidungen werden von Sohn Kronos mit Missbilligung aufgenommen, die bald in Hass umschlägt. Inzwischen entspinnt sich zwischen ihm und Rhea, seiner Schwester, eine Zärtlichkeit, die die Grenzen überschreitet.
Darsteller:
Sergej Moya, Isolde Barth
Vorstellungen:
04.03.2009 19:00 | Kino: Filmhaus
06.03.2009 19:00 | Kino: FilmhausMommo
„Der schwarze Mann“
TR 2009, 94 min.,
Regie: Atalay Taşdiken
Darsteller:
Elif Bülbül, Mehmet Bülbül, Mete Dönmezer, Mustafa Uzunyılmaz
Vorstellungen:
04.03.2009 21:15 | Kino: Filmhaus
07.03.2009 16:30 | Kino: Filmhaus
Kann ein Junge von nur neun Jahren ein großer Bruder, ein Vater und gleichzeitig eine Mutter sein? Die kleine Ayşe würde ohne zu zögern sagen: Ja. Denn ihr Bruder Ahmet kann alles und hat vor nichts Angst. Nicht einmal vor dem „Schwarzen Mann“, der in einem dunklen Wandloch lauert. In Wahrheit ist Ahmet selbst noch ein Kind, aber da ihr Vater sie nach dem Tod der Mutter abgeschoben hat, übernimmt der Junge nun die Rollen aller fehlenden Familienmitglieder. Wenn Ayşe weint, tröstet er sie, er kämmt ihr die Haare und erzählt Gute-Nacht-Geschichten. Aneinander gekuschelt verschwören sie sich gegen die feindliche Welt.
Atalay Taşdiken erzählt in seinem Debütfilm eine subtile, anrührende Geschichte ohne jeglichen Kitsch oder Pathos, in deren Zentrum das unzertrennliche Geschwisterpaar steht. Eine wundervolle Lektion aus dem Herzen Anatoliens über Zusammenhalt und Liebe.
Atalay Taşdiken erzählt in seinem Debütfilm eine subtile, anrührende Geschichte ohne jeglichen Kitsch oder Pathos, in deren Zentrum das unzertrennliche Geschwisterpaar steht. Eine wundervolle Lektion aus dem Herzen Anatoliens über Zusammenhalt und Liebe.
Darsteller:
Elif Bülbül, Mehmet Bülbül, Mete Dönmezer, Mustafa Uzunyılmaz
Vorstellungen:
04.03.2009 21:15 | Kino: Filmhaus
07.03.2009 16:30 | Kino: FilmhausNokta
„Der Punkt“
TR 2008, 78 min.,
Regie: Derviş Zaim
Darsteller:
Mehmet Ali Nuroğlu, Serhat Kılıç, Settar Tanrıöğen
Vorstellungen:
05.03.2009 19:00 | Kino: Festsaal
07.03.2009 19:00 | Kino: Festsaal
Der Kalligraph Ahmet kommt gerade aus dem Knast, da bittet ihn sein alter Kumpel Selim um Hilfe: Er braucht dringend Geld und hat auch schon einen Plan ausgeheckt: Im Familienbesitz befindet sich der antike „Malik Koran“, eine legendäre Schrift aus dem 13. Jahrhundert. Deren Verkauf soll eine Million Euro bringen. Ahmet heuert ein paar Gangster an. Da bekommt Selim kalte Füße, doch mit der Mafia ist nicht zu spaßen. Einer Fata Morgana gleich, wandelt der Protagonist Ahmet durch eine gleißende Wüste aus Salz, und verliert sich zwischen Mord und Schuldbekenntnis.
„Der Punkt“ räumte beim Internationalen Filmfestival Antalya zahlreiche Preise ab (u.a. Beste Regie, Beste Musik und Kritikerpreis), und Derviş Zaim wurde beim Internationalen Istanbul Filmfestival als „Bester Regisseur des Jahres“ geehrt.
„Der Punkt“ räumte beim Internationalen Filmfestival Antalya zahlreiche Preise ab (u.a. Beste Regie, Beste Musik und Kritikerpreis), und Derviş Zaim wurde beim Internationalen Istanbul Filmfestival als „Bester Regisseur des Jahres“ geehrt.
Darsteller:
Mehmet Ali Nuroğlu, Serhat Kılıç, Settar Tanrıöğen
Vorstellungen:
05.03.2009 19:00 | Kino: Festsaal
07.03.2009 19:00 | Kino: FestsaalSnijeg
„Schnee“
BA 2008, 87 min.,
Regie: Aida Begić
Darsteller:
Zana Marjanović, Jasna Ornela Bery
Vorstellungen:
04.03.2009 21:15 | Kino: Festsaal
06.03.2009 21:15 | Kino: Festsaal
Ein entlegenes Bergdorf in Bosnien. Fast vergessen scheint, was hier einmal passiert ist. Doch wenn man genauer hinsieht, kann man erkennen: Der Balkankrieg hat tiefe Spuren hinterlassen: den sechs Frauen, die hier leben, ihre Männer weggenommen und aus Häusern Ruinen gemacht. Jetzt sollen sie auch noch ihr kleines Stück Land verkaufen – an einen serbischen Baukonzern. „Welches sind die Spuren, die wir im Schnee hinterlassen?“ Das ist die Frage, die sich die junge Regisseurin Aida Begić während ihres Drehs stellte. Herausgekommen ist dabei ein beeindruckendes, authentisches Erstlingswerk, das durch seine Sanftheit und den scharfen Blick fürs Detail berührt, wofür sie mit dem „Großen Preis der Kritiker“ in Cannes geehrt wurde.
Darsteller:
Zana Marjanović, Jasna Ornela Bery
Vorstellungen:
04.03.2009 21:15 | Kino: Festsaal
06.03.2009 21:15 | Kino: FestsaalSonbahar
„Herbst“
TR/D 2008, 106 min.,
Regie: Özcan Alper
Darsteller:
Onur Saylak, Megi Koboladze
Vorstellungen:
03.03.2009 21:15 | Kino: Festsaal
06.03.2009 18:30 | Kino: CINECITTA'
Der politisch Gefangene Yusuf ist nach seiner Haftentlassung ein kranker und gebrochener Mann. Die verbleibende Zeit verbringt er in seinem Heimatdorf, mitten im Küstengebirge nahe der georgischen Grenze. Hier sind nur noch die Alten übrig geblieben, und auch sie sterben weg. Yusuf begegnet der Prostituierten Eka. Die sinnliche Georgierin reißt ihn aus den gewohnten Bahnen.
Der erst 32-jährige Regisseur Özcan Alper beschreibt in eindringlichen Bildern den Kampf für Demokratie, Vergänglichkeit und Liebe.
Der erst 32-jährige Regisseur Özcan Alper beschreibt in eindringlichen Bildern den Kampf für Demokratie, Vergänglichkeit und Liebe.
Darsteller:
Onur Saylak, Megi Koboladze
Vorstellungen:
03.03.2009 21:15 | Kino: Festsaal
06.03.2009 18:30 | Kino: CINECITTA'